2012

Die Mariagrüner Serenaden starten wieder am Palmsonntag mit einem Konzertprogramm passend zur Passionszeit. Jungen NachwuchskünstlerInnen die Möglichkeit zu bieten sich mit besonderen Programmen passend zu Ort und Zeit zu präsentieren, ist eines der Anliegen des neugegründeten Vereins Musikkultur Mariagrün, welcher die Konzertreihe veranstaltet.

So musizieren Solistinnen des Fachbereichs IX Alte Musik am Johann-Joseph-Fux-Konservatorium des Landes Steiermark in Graz am 1. April: Mater doloris. Klagelieder und Instrumentalmusik aus dem italienischen Frühbarock sollen auf den Beginn der Karwoche musikalisch einstimmen.

Im Marienmonat Mai stellt das Ensemble Austrian Baroque Connection , diesmal mit Tanja Vogrin – Sopran und Barockharfe, Georg Kroneis – Viola da Gamba und Violone sowie Michael Hell – Cembalo, Orgel & Blockflöte mit ihrem Konzert Per la Madonna (13. 5. ) die Namenspatronin der Wallfahrtskirche Mariagrün in den Mittelpunkt.

Nirgendwo liegen Schmerz, Leid und Hoffnung so nah beieinander als in der Liebe, und dies ausgedrückt in Tönen und Worten des 17. Jahrhunderts bringen am 10. Juni unter My thoughts are wing’d with hopes Christina Stegmaier ( Sopran) und der international tätige schwedische Lautenist Magnus Andersson zu Gehör.

National und international geht es im frühen Herbst weiter. In die Klangwelt der Vorklassik führt am 9.9. das junge Wiener Ensemble – Cinque Tarli – ein Holzbläserquintett im Originalklang.

Am 30.9., bei Récréation musicale, wünschen Konstanze Rieckh – Cembalo, Claire Pottinger-Schmidt – Viola da Gamba, Ingrid Naftz und Ruth Alilouche-Unger (Paris) – Traversflöten, dass ihr Publikum bei französischer Barockmusik Entspannung findet.

Das diesjährige Konzertprogramm der Mariagrüner Serenaden beendet am 14. 10. das bekannte heimische ALEA-Ensemble mit einer Musikalischen Reise durch vier Jahrhunderte. – wobei dann der Bogen bis zur „Neuen Musik“ gespannt wird.